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Es war einmal eine Samtgemeinde - die hieß
Amelinghausen. Und dort gab es bis vor gut 10 Jahren noch keine
Jugendfeuerwehren. Bis dato war es die einzige Samtgemeinde im Landkreis
Lüneburg ohne Feuerwehr-Nachwuchssicherung.Es war einmal eine Samtgemeinde - die hieß
Amelinghausen.
Und dort gab es bis vor gut 10 Jahren noch keine
Jugendfeuerwehren. Bis dato war es die einzige Samtgemeinde im Landkreis
Lüneburg ohne Feuerwehr-Nachwuchssicherung. Nun
kam einer der meinte, was die anderen haben, kann ja nicht schlecht sein
für uns, verteilte die Arbeit und war nie wieder gesehen. Nun gut: 1998
trafen sich eine handvoll Leute, die sich bereit erklärt hatten, noch mehr
für die Feuerwehr zu tun. Das waren: Richard Rabe, Michael Pfeiffer, Frank
Ständer, Michael Rein, Sascha Karulat, Ina Witthus und Claudia Hoffmann. Und wenn ich
bemerken darf, ist das einer der wichtigsten Aufgaben in der Feuerwehr -
den Nachwuchs zu sichern. Viele in der Samtgemeinde-Feuerwehr stehen da
anders zu (persönlicher Eindruck). Nun gut. Von den sieben Leutchen sind
nur noch zwei übergeblieben: Frank Ständer und Michael Pfeiffer, die
mittlerweile das siebente Jahr im Dienste der Jugendfeuerwehr dabei sind
und dabei bleiben. So, war der Anfang.
Nun
speziell Drögennindorf. Gegründet wurde die Jugendfeuerwehr Drögennindorf
am 30.03.2001. Erster Jugendwart war das Kommando der Feuerwehr
Drögennindorf - Henning Witthöft, Frank Ständer und Sven Litzenberger. Im
ersten Jahr hatte Burkhard Jäkel die schriftlichen Sachen und die
Statistik erledigt. Die Jugendfeuerwehr fing mit 13 Jugendlichen an und
ist dann schnell auf 23 Kinderchen angestiegen. Zweiter Jugendwart war
dann ein Dreigestirn - Frank Ständer, Sven Litzenberger und Henning
Witthöft. Beinahe hätte ich den wichtigsten Mann vergessen – Christian
Düsterhöft, unseren Kassenwart. Ja, als Betreuer haben wir David Matzke
und Julia Jäkel, die - wenn sie Zeit finden - uns unterstützen. So, das
waren die ersten 2,5 Jahre. Nun wurde es Zeit einen ersten hauptamtlichen
Jugendwart der Jugendfeuerwehr Drögennindorf zu wählen und zu ernennen.
Viele Vorschläge kamen nicht, Frank Ständer wurde ruck zuck zum ersten
Jugendwart gewählt.
In
den fünf Jahren, in denen wir tätig waren, sind unsere Jugendlichen
(Kinderchen) zum fünften Mal Gemeindesieger geworden, den fünften Platz
beim Kreisentscheid geholt und mehrere gute Plätze bei Märschen belegt.
Was uns überhaupt nicht liegt, ist das Quizturnier. Hier belegen wir fast
immer den vorletzten Platz. So dümpelt die Zeit dahin. Aus der
Jugendfeuerwehr sind bisher alle Jugendlichen in die aktive Feuerwehr
übergetreten - was ja auch das Ziel ist - aber mit einem tränenden Auge.
Im Moment sind wir wieder bei 14 Jugendlichen von 10 bis 16 Jahren - wobei
der Nachschub schon bereit steht. Ja, das war die Entstehung der
Jugendfeuerwehr Drögennindorf.
Von Anfang an mit Eifer dabei...
Die
Anfänge der Jugendfeuerwehr in Niedersachen lassen sich bis Ende des 19.
Jahrhunderts zurückverfolgen. Die Geschichte beginnt aber erst nach dem 2.
Weltkrieg mit der Gründung der ersten Jugendfeuerwehren im Oberharz. Die
Kinder und Jugendlichen haben sich mit Engagement und Freude ihren Wunsch
nach Mitwirkung, Mitverantwortung und Selbständigkeit innerhalb der
Feuerwehr eindrucksvoll erfüllt. Einer der heutigen Schwerpunkte der
Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehren liegt neben der
feuerwehrtechnischen Aus- und Fortbildung auch in der (sozialen und
demokratischen) Erziehung. Das ist bei uns Drögennindorfern nicht
anders...
Etwa 35.000 Jugendliche sind in den über
1.900 Jugendfeuerwehren des Landes Niedersachsen aktiv. Der
Alterdurchschnitt der Jugendlichen wird immer geringer; so sind fast 71 %
aller Jugendfeuerwehrmitglieder 14 Jahre und jünger; der Großteil ihrer
Jugendfeuerwehrwarte/innen hat ein Alter von 26 bis 35 Jahren - reine
Statistik, denn unser weltbester Jugendwart Frank ist die weltbeste
Ausnahme!!!
Und dann war da noch...
Unserem
Jugendwart Frank Ständer wurde am 04. Januar 2006 das Ehrenzeichen der
Niedersächsischen Jugendfeuerwehr für seine verdienstvolle Tätigkeit zum
Wohle der Jugendfeuerwehr verliehen!! Der Kreisjugendwart Volker
Claus überreichte ihm eine goldene Urkunde , die Auszeichnung sowie das
Ehrenzeichen am Band, dass er nun an seiner Dienstuniform trägt. Die
Jugendfeuerwehr Drögennindorf gratuliert seinem „weltbesten“ Jugendwart zu
dieser Leistung und ist stolz, einen solchen „Lehrmeister“ zu haben –
Herzlichen Glückwunsch!
Das
Jubiläum unserer Jugendfeuerwehr
Unsere
Jubiläumsfeier zum 5jährigen Bestehen kam nicht schlecht an. Hohe Gäste
aus Feuerwehr und Verwaltung kamen – super, dass ihr da ward – auch fast
alle Eltern der Jugendlichen sind da gewesen. Nur die Dorfbevölkerung kam
kaum – nun lag wohl an der Zeit – die meisten gehen halt am Samstag
zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr einkaufen... Was ich gut fand war, dass
sich Oldendorf Mann- und Frauenstark sehen ließ! Nun unser Gedanke war zu
zeigen, was eine Jugendfeuerwehr eigentlich macht und was in diesen 5
Jahren erreicht wurde. Hierzu war ein Informationsstand aufgebaut und über
Bildschirm lief eine PowerPoint-Präsentation mit vielen tollen
Schnappschüssen. Zusätzlich führten wir alle halbe Stunde eine
Jugendfeuerwehrübung durch und es wurden allerhand Knoten gezeigt. Den
Knotenstand und die Vorführung der einzelnen Knoten machten Claudia Matzke
und Cedric Bartels. Zur heißen Phase kam es dort, als Eileen Schütt und
Burkard Jäkel zum Knotenwettstreit antraten. Au man, da flogen die Seile
(ich sage nicht, wer schneller war, Eileen Du auch nicht). Ja, unser
Kaffee- und Kuchen-Buffet (mit Torten, Kuchen, Muffins, Kaffee und Brause)
kam auch sehr gut an. Ich hoffe, dass für alle etwas dabei war. So, jetzt
noch das, was mir am Herzen liegt. Ich möchte mich ganz ganz doll bei
allen bedanken, die uns geholfen haben, Torten, Kuchen und Co zu machen
und/oder teilweise noch eine großzügige Spende da gelassen haben. Allen
einen schönen Dank im Namen der Jugendfeuerwehr. Ich verspreche euch auch,
dass das Geld vernünftig ausgegeben wird.
Ein
langgehegter Traum
Im
Mai 2007 wurde er der Öffentlichkeit präsentiert und offiziell in den
Dienst gestellt - unser Jugend-MTW. Aber beginnen wir am Anfang der
Geschichte. Schon seit die Jugendfeuerwehr im März 2001 gegründet wurde,
wurde über ein Fahrzeug nachgedacht, das die Kinder problemlos und sicher
an die Veranstaltungsorte bringen würde. Mit wachsender Mitgliederzahl
wurde schnell klar - ein Bus muss her. Also fingen wir an unser
eingenommenes Geld für dieses Mammut-Projekt zu sparen. Auch wenn uns das
Sparen schwer fiel - es hat sich vollkommen gelohnt. Als der Bus dann im
Januar 2007 (mit finanzieller Hilfe aus der Fördervereinskasse) zu uns
kam, sah er gar nicht gut aus - er war weiß und noch etwas
reparaturbedürftig. Aber als hätten wir nicht die besten Leute aus der
aktiven Wehr - sie investierten gemeinsam insgesamt 240,5 Stunden, um den
lahmen Bus wieder fit zu machen. Es machte sehr viel Freude zu sehen, wie
der Bus Schritt für Schritt in neuem Glanz erstrahlte. Viele bekamen ihn
erst bei der Einweihung zu Gesicht und waren völlig überwältig was für ein
Schmuckstück aus der "Karre" geworden ist. Natürlich konnten wir viele
Menschen für unser Projekt begeistern und sind ihnen für die Unterstützung
sehr dankbar - allein hätten wir das nie geschafft! Den Kraftakt kann -
wer mag - hier in Comicform bewundern.
Lest und staunt!
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